Häufig gestellte Fragen (FAQ) über GetDataBack
Sollten Ihre Fragen hier unbeantwortet bleiben, kontaktieren Sie bitte unseren technischen Support.
GetDataBack für Windows 95/98/ME/NT/2000/XP/Vista/Windows 7 for NTFS & FAT
Welchen Einfluss hat Fragmentierung der Festplatte auf das Ergebnis der Datenrettung?
Kann ich die Qualität der geretteten Dateien überprüfen, bevor ich die Software kaufe?
Kann ich mit GetDataBack Daten von CDs, CDRs und DVDs retten?
Kann ich mit GetDataBack Daten von einer Festplatte retten, welche nicht vom BIOS erkannt wird?
Ich bekomme einen "disk error", während GetDataBack meine Festplatte scannt. Was bedeutet das?
Wie kann ich die Qualität der Datenrettung verbessern?
Warum kann ich die geretteten Dateien nicht öffnen?
Wie finde ich heraus, welches Dateisystem meine Festplatte vor dem Datenverlust hatte?
Ist es sicher, die Problemplatte mit GetDataBack zu scannen?
Die Software läuft nur under Windows. Da mein Computer ein Laptop ist, kann ich nicht von einer anderen Platte booten.
Funktioniert GetDataBack für Festplatten größer als 8,2 GB?
Funktioniert GetDataBack für Festplatten größer als 136 GB?
Muss ich für Updates erneut bezahlen?
Wie rette ich Dateien, die ich mit Windows Explorer gelöscht habe?
Warum sehe ich nach dem Start von GetDataBack überhaupt keine Laufwerke?
Unterstützt GetDataBack Unicode-Zeichensätze?
Was ist der Unterschied zwischen einer normalen und einer Technikerlizenz?
Lesen Sie mehr häufig gestellte Fragen (FAQs) in den GetDataBack-Hilfedateien.
F. Welchen Einfluss hat Fragmentierung der Festplatte auf das Ergebnis der Datenrettung?
A. GetDataBack durchsucht das Laufwerk nach Dateizuordnungstabellen (FAT, File Allocation Table). Wird keine FAT gefunden, versucht GetDataBack die Datenrettung ohne diese Information. In diesem Fall sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass verstreute Fragmente einer Datei korrekt zusammen gefügt werden.
Fragmentierung in NTFS sollte keinen Effekt auf die Ergebnisse der Datenrettung haben. Die Information über die Lage einer Datei ist in einem MFT-Eintrag gespeichert (anders als in einem FAT-System, wo diese Information in der FAT gespeichert ist). Sobald die Datei im Datenrettungsbaum auftaucht, sollte sie auch rettbar sein. Sollte die Datei nicht den erwarteten Inhalt haben, sollten Sie die Wahl des Dateisystems in Schritt 2 überprüfen.
F. Kann ich die Qualität der geretteten Dateien überprüfen, bevor ich die Software kaufe?
A. Ja, GetDataBack verfügt über einen eingebauten Dateibetrachter, mit dem Sie die Qualität Ihrer Dateien überprüfen können. Sie können die Dateien auch mit ihrer Original-Applikation öffen. Sie können diese Tests durchführen, bevor Sie den Lizenzschlüssel erwerben
F. Kann ich mit GetDataBack Daten von CDs, CDRs und DVDs retten?
A. Nein, GetDataBack ist ein Datenrettungsprogramm für Festplatten, Floppys, Jaz-Laufwerke, Zip-Laufwerke, Memory Sticks, Smart Media, Compact Flash, Secure Digital und Multi Media Cards.
F. Kann ich mit GetDataBack Daten von einer Festplatte retten, welche nicht vom BIOS erkannt wird?
A. Nein, wenn das BIOS die Festplatte nicht erkennt, kann unsere Software keine Datenrettung durchführen. Überprüfen Sie Jumperung und Verkabelung. Stellen Sie sicher, dass der Festplatten-Controller funktioniert. Wird die Platte noch immer nicht erkannt, versuchen Sie es an einem anderen Computer.
F. Ich bekomme einen "disk error", während GetDataBack meine Festplatte scannt. Was bedeutet das?
A. GetDataBack ist eine Lösung für beschädgte Dateisysteme. Es kann nicht bei defekter Hardware helfen. Ein "disk error" ist ein Indiz für ein Hardware-Problem. Wir empfehlen in diesen Fällen, die Platte nicht länger zu benutzen, bevor Sie erfolgreich ein Image der Platte erzeugt haben. (Sogar Lesezugriff kann weiteren Schaden anrichten!) Nachdem Sie ein Image erzeugt haben, können Sie dieses Image als Eingabe for GetDataBack benutzen.
F. Wie kann ich die Qualität der Datenrettung verbessern?
A. Was haben Sie in Schritt 1 ausgewählt? Wir empfehlen, das physikalische Laufwerk für die Datenrettung auszuwählen.
In Schritt 2 wählen Sie das Dateisystem, welche am ehesten dem entspricht, welches Sie retten wollen. Sie können die Qualität der Dateisysteme vergleichen, indem Sie die Informationen im rechten Fenster anschauen. Wählen Sie das Dateisystem mit der höchsten Anzahl von "Dateiübereinstimmungen". Ein anderer Indikator für eine bessere Qualität eines Dateisystems ist die Prozentangabe rechts von der unteren Grafik. Bitte testen Sie eine genügende Anzahl geretteter Dateien, bevor Sie den Lizenzschlüssel kaufen.
F. Warum kann ich die geretteten Dateien nicht öffnen?
A. Drei Gründe können dafür verantwortlich sein, wenn Sie die geretteten Dateien nicht öffnen können.
- GetDataBack durchsucht das Laufwerk nach Dateizuordnungstabellen (FAT, File Allocation Table). Wird keine FAT gefunden, versucht GetDataBack die Datenrettung ohne diese Information. In diesem Fall sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass verstreute Fragmente einer Datei korrekt zusammen gefügt werden. Allerdings ist normalerweise nur ein kleiner Teil der geretteten Dateien davon betroffen. Ein anderes Problem mit der FAT kann entstehen, wenn GetDataBack eine falsche FAT findet. GetDataBack benutzt dann falsche Informationen.
- Ein weiterer und leider häufiger Grund ist, dass der Bereich auf der Platte, der von Ihren Dateien benutzt wurde, bereits durch andere Daten überschrieben wurde. In diesem Fall ist es unmöglich, die betroffenen Dateien zu retten.
- Der dritte Grund ist eine mögliche falsche Auswahl des Dateisystems in Schritt 2. In Schritt 2 wählen Sie bitte das Dateisystem, welche am ehesten dem entspricht, welches Sie retten wollen. Sie können die Qualität der Dateisysteme vergleichen, indem Sie die Informationen im rechten Fenster anschauen. Wählen Sie das Dateisystem mit der höchsten Anzahl von "Dateiübereinstimmungen". Ein anderer Indikator für eine bessere Qualität eines Dateisystems ist die Prozentangabe rechts von der unteren Grafik.
Empfehlungen:
Bezüglich Grund 1: Überprüfen Sie den Dateianfang korrupter Dateien mit einem Hex-Betracher (Sie können DiskExplorer datür benutzen). Vergleichen Sie diese Dateianfänge mit den Dateianfängen von Dateien des selben Typs, die aber lesbar sind. Die Dateianfänge sollten "ähnlich" aussehen. Wenn sie ähnlich sind, gibt es Chancen, diese Dateien mit einem Diskeditor (z.B. Runtimes DiskExplorer) manuell zusammen zu setzen. Die Option "Info" in GetDataBack zeigt an, welche Cluster für die Rettung der jeweiligen Datei von GetDataBack benutzt werden. Falls GetDataBack eine falsche FAT benutzt, aktivieren Sie im Dialogfenster "Optionen" die Option "Ignoriere FAT" und wiederholen Sie den Scan der Platte.
Bezüglich Grund 3: Wiederholen Sie den Scan. In Schritt 2 probieren Sie andere Einträge, deren Größe und Lage ähnlich dem zu rettenden Dateisystem sind. Wir helfen Ihnen gerne, den richtigen Eintrag zu finden. Kontaktieren Sie dafür bitte unseren technischen Support.
F. Wie finde ich heraus, welches Dateisystem meine Festplatte vor dem Datenverlust hatte?
A. Wenn Sie nicht wissen, welches Dateisystem Ihr Laufwerk vor dem Datenverlust hatte, können Sie beide GetDataBack-Versionen (FAT und NTFS) ausprobieren. Laden Sie beide Versionen auf einen funktionierenden Windows-Computer herunter und installieren Sie die Software. Verbinden Sie dann die Problemplatte als zweite Festplatte mit Ihrem System. Stellen Sie sicher, dass das BIOS die Platte erkennt. Sie können nun die Demoversionen von GetDataBack für FAT und für NTFS ausprobieren. Sie können nichts zerstören, solange die Problemplatte nicht physikalisch beschädigt ist. GetDataBack greift nur lesend auf die Platte zu. Wenn Sie unseren Anleitungen gefolgt sind, werden Sie mit der korrekten Version in Schritt 3 den Datenrettungsbaum mit Ihren Dateien und Verzeichnissen sehen. Sie können die Qualität der geretteten Dateien überprüfen, indem Sie sich die Dateien anschauen (F3). Wenn Sie die richtigen Inhalte sehen, können Sie die Dateien mit der Vollversion auf ein sicheres Medium kopieren.
Ein kleiner Hinweis, falls Sie sich nicht mit den verschiedenen Windows-Versionen auskennen:
Windows 3.11, Windows 95, Windows 98, Windows ME benutzen ein FAT-Dateisystem. Alle anderen Windows-Versionen können beide Dateisysteme haben, NTFS und FAT. Im Normalfall benutzen sie allerdings NTFS und nur Wechselmedien wie auch USB-Platten benutzen FAT.
F. Ist es sicher, die Problemplatte mit GetDataBack zu scannen?
A. Ja, solange die Platte keinen physikalischen Defekt hat, ist es sicher, GetDataBack zu benutzen. Da das Programm nur lesend zugreift, wird es niemals irgendetwas auf der gecrashten Platte verändern. Installieren Sie die Software auf einem funktionierenden Windows-Computer, und schließen Sie die Platte, die die verlorenen Daten enthält, als zweite Platte an diesen Computer an. Stellen Sie sicher, dass die zweite Platte vom BIOS richtig erkannt wird. Lassen Sie im Anschluss GetDataBack laufen, und wählen Sie in Schritt 1 Ihre "schlechte" Platte aus (normalerweise ist dies HD129). Drücken Sie ' Weiter '. Das Programm wird nun das Laufwerk scannen. Anhängig von der Größe des Laufwerkes wird dieser Vorgang nun einige Zeit dauern. Sobald der Scan durchgelaufen ist, wird Ihnen eine Liste mit gefundenen möglichen Dateisystemen präsentiert. Normalerweise sollten Sie den ersten Dateisystemeintrag aus der Liste auswählen. Drücken Sie ' Weiter '. Das Programm wird nun den Datenrettungsbaum erstellen. Kurze Zeit später sollten Sie nun den Baum aus geretteten Dateien und Verzeichnissen sehen. An dieser Stelle können Sie feststellen, ob GetDataBack die verlorenen Dateien gefunden hat. Wenn die Dateien gefunden wurden, empfiehlt es sich jetzt die Qualität derselben zu untersuchen. Hierzu wählen Sie einfach eine Datei, die Sie interessiert, aus und drücken 'Datenrettung->Ansicht' oder 'Datenrettung->Öffnen' im Hauptmenü. Wenn die Datei hier in Ordnung ist, wird sie es höchstwahrscheinlich auch dann sein, nachdem Sie sie auf ein sicheres Medium -wie eine andere Festplatte- kopiert haben.
F. Die Software läuft nur under Windows. Da mein Computer ein Laptop ist, kann ich nicht von einer anderen Platte booten.
A. Sie können die Festplatte aus dem Gerät entfernen und mittels eines Notebook-IDE-Adapters an einen Desktop-Computer anschliessen. Installieren Sie in diesem Fall GetDataBack auf dem Desktop-Computer und lassen Sie die Software von dort laufen. Alternativ dazu können Sie eine WinPE/BartPE-Boot-CD erstellen und die Datenrettungssoftware davon laufen lassen. Sie finden eine Anleitung zum Erstellen einer solchen Boot-CD und der benötigten Plug-ins für GetDataBack auf unserer Webseite unter http://www.runtime.org/peb.htm. Bitte bedenken Sie, dass Sie später trotzdem genug Platz auf einer anderen Festplatte brauchen, um die geretteten Dateien zu speichern.
F. Funktioniert GetDataBack für Festplatten größer als 8,2 GB?
A. Ja, GetDataBack läuft auf Festplatten jedweder Größe, bei sehr großen Platten können allerdings der Scan und die Datenrettung etwas länger dauern.
F. Funktioniert GetDataBack für Festplatten größer als 136 GB?
A. Ja, GetDataBack funktioniert unter den folgenden Bedingungen::
- Das BIOS muss in der Lage sein, Festplatten dieser Größe zu verwalten. Viele ältere Geräte können das nicht und Sie müssen entweder das BIOS upgraden oder auf einen anderen Computer ausweichen.
- Sie brauchen Windows XP Service Pack 1 oder höher. Lesen Sie bitte http://support.microsoft.com für nähere informationen. Überprüfen Sie in der Windows-Datenträgerverwaltung, dass das Laufwerk mit seiner richtigen Kapazität erkannt wird. GetDataBack wird das Laufwerk mit der selben Kapazität erkennen.
F. Muss ich für Updates erneut bezahlen?
A. Nein, Updates sind kostenlos für registrierte Benutzer. Sie können die neueste Version von unserer Webseite herunterladen und mit Ihrem Lizenschlüssel registrieren. Falls Ihr Lizenschlüssel nach dem Update nicht mehr funktioniert, lassen Sie sich bitte einen neuen Schlüssel schicken oder kontaktieren Sie uns.
F. Wie rette ich Dateien, die ich mit Windows Explorer gelöscht habe?
A. Aktivieren Sie zunächst die Option "Retten gelöschter Dateien" im Fenster Optionen. Lassen Sie dann GetDataBack ganz normal laufen, bis es den Datenrettungsbaum aufgebaut hat. "Endgültig gelöschte" Dateien können, sofern sie noch vorhanden sind, in den Verzeichnissen gefunden werden, wo sie ursprünglich gespeichert waren. Dateien aus dem "geleerten Papierkorb" finden sich innerhalb des RECYCLE-Verzeichnisses. Bitte beachten Sie, dass diese Dateien ihren einstigen Dateinamen eingebüsst haben, aber noch ihre ursprüngliche Dateiendung tragen. Es ist desweiteren eine gute Idee, die Suchfunktion zu benutzen.
F. Warum sehe ich nach dem Start von GetDataBack überhaupt keine Laufwerke?
A. Überprüfen Sie, dass die Platte korrekt gejumpert ist und auch vom BIOS erkannt wird.
Sie brauchen Administrator-Rechte, um auf Laufwerke oder Partitionen zugreifen zu können. In Vista oder Windows 7 müssen Sie entweder die Benutzerkontensteuerung ausschalten oder das Programm rechts-klicken und "Als Administrator ausführen" auswählen.
F. Unterstützt GetDataBack Unicode-Zeichensätze?
A. Ja, Sie können Dateien retten, deren Namen in fremden Zeichensätzen kodiert sind. Dies beinhaltet alle Unicode-Zeichensätze, wie z.B. japanisch, chinesisch, koreanisch, russisch, griechisch,... Wir empfehlen, die Datenrettung unter Windows XP oder höher durchzuführen, weil Windows 9x/ME Unicode nicht vollständig unterstützt.
F. Was ist der Unterschied zwischen einer normalen und einer Technikerlizenz?
A. Eine normale Lizenz kann benutzt werden, um Daten von Computern zu retten, welche im Besitz oder unter Kontrolle des Lizenznehmers sind. Nur der Lizenznehmer darf die Software benutzen. Die Software darf gleichzeitig nur auf einem Computer installiert sein. Eine Technikerlizenz darf für alle Zwecke einer normalen Lizenz verwendet werden. Darüber hinaus darf sie auch zur kommerziellen Datenrettung auf Computern benutzt werden, welche sich nicht im Besitz oder unter Kontrolle des Lizenznehmers befinden. Nur der Lizenznehmer darf die Software benutzen. Die Software darf gleichzeitig nur auf einem Computer installiert sein.




